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Resilienztraining - Ressourcen nutzen, Widerstandsfähigkeit fördern

© Nico Schulz - eigenes Werk
Fühlen Sie sich manchmal von den Anforderungen des Alltags überrollt? Wenn Stress zur Dauerbelastung wird und die Leichtigkeit schwindet, ist es Zeit, das innere Schutzschild zu stärken. Resilienz ist die psychische Widerstandskraft, die uns hilft, Rückschläge nicht nur zu überstehen, sondern an ihnen zu wachsen. Ich unterstütze Sie dabei, Ihre persönlichen Kraftquellen (wieder) zu entdecken und Ihre eigenen Ressourcen besser zu nutzen.
Kursformate:
Gruppenangebot:
Dauer: 7 Einheiten, jeweils 150 Minuten inkl. Pause
Ort: vor Ort (nach Absprache) oder online per Videocall
Bonus: 1 zusätzliche Einheit „Mein eigenes Resilienzkonzept“ (optional)
Kosten: auf Anfrage
Der Gruppenrahmen bietet Austausch, Motivation und das gemeinsame Erarbeiten von Methoden.
Einzeltraining / Coaching:
Im Einzelangebot wird das Resilienztraining individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.
So können Sie noch gezielter an Ihren Themen arbeiten und die Inhalte flexibel in Ihren Alltag integrieren.
Kontaktieren Sie mich gerne für ein persönliches Angebot.
Was sollten Sie zum Kurs mitbringen:
Gute Laune, Neugier, Interesse am Thema und die Bereitschaft, an sich selbst zu arbeiten.
Vorraussetzungen:
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normale psychische und körperliche Belastbarkeit
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Bereitschaft, sich mit eigenen Mustern auseinanderzusetzen
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Interesse am Thema und Lust, Neues auszuprobieren
Wichtiger Hinweis: Der Kurs ersetzt keine Therapie oder ärztliche Behandlung. Er ist ein präventives Angebot zur Förderung der eigenen psychischen Widerstandskraft.
Inhalt des Kurses im Detail:
Erste Säule: Akzeptanz - Annehmen, was gerade ist
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Akzeptanz ist nicht leicht. Hier lernen Sie mithilfe von verschiedenen praktischen Übungen mehr Akzeptanz für sich, oder eine Situation zu lernen. Dies kann Sie dabei unterstützen, Ihre Kräfte für zukünftige Vorhaben zu nutzen. Wir lernen, zwischen veränderbaren und unveränderbaren Situationen zu unterscheiden. Erst wenn wir aufhören, gegen Unabänderliches anzukämpfen, wird Energie frei für echte Lösungen und inneren Frieden.
Zweite Säule: Übernahme von Verantwortung - Das Heft in der Hand
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Ein Thema, vor dem sicherlich viele zurückschrecken: die Verantwortung. Was bedeutet das für mich und meine Handlungsfähigkeit? Bin ich bereit, aktiv die Verantwortung zu übernehmen? Falls ja, wie viel? In dieser Stunde geht es einerseits um die Verantwortungsübernahme für mein Handeln, aber auch um das Thema Verantwortung für mein Wohlbefinden zu übernehmen (Selbstfürsorge). Hier klären wir: Wofür bin ich verantwortlich und wofür nicht? Wir stärken den Mut, für die eigenen Bedürfnisse und Entscheidungen einzustehen, ohne sich von Schuldgefühlen oder fremden Erwartungen erdrücken zu lassen.
Dritte Säule: Optimismus – Die Kraft der Zuversicht
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Was unterscheidet einen Pessimisten von einem Optimisten? Hier geht es darum, eine mögliche Änderung seiner Sichtweise auf bestimmte Dinge, oder sogar sein Leben zu gewinnen (Perspektivwechsel). Wir arbeiten daran, den Blick weg vom rein Negativen hin zu den Chancen zu lenken. Es geht nicht um "rosarote Brillen", sondern um einen gesunden Optimismus, der Sie auch in schwierigen Zeiten handlungsfähig hält.
Vierte Säule: Lösungsorientierung - Wege statt Probleme
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Manchmal wälzen wir Probleme hin und her, ohne zu einer zufriedenstellenden Lösung zu kommen. Die Lösungsorientierung hat ihren Schwerpunkt nicht auf der Problemanalyse, sondern auf Methoden, eine Lösung zu finden und diese auf das Problem anzuwenden. Anstatt uns in der "Problemtrance" zu verlieren, trainieren wir, den Fokus auf das Ziel zu richten. Wir entwickeln kreative Strategien, um Schritt für Schritt aus belastenden Situationen herauszufinden.
Fünfte Säule: Selbstwirksamkeit - Die Opferrolle verlassen
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Nicht gelähmt sein, wie das Kaninchen vor der Schlange. Was sind meine inneren Bedürfnisse und wie stärke ich diese? Wie kann ich mich gut abgrenzen und auch mal Nein sagen? Diese und noch einige weitere Themen lernen Sie in dieser Einheit kennen, um handlungsfähig zu werden oder zu bleiben. Wir identifizieren die Momente, in denen wir uns hilflos fühlen, und entdecken Ihre persönlichen Stärken neu. Sie lernen, dass Sie mehr Einfluss auf Ihr Leben haben, als Sie in Krisenzeiten vielleicht glauben
Sechste Säule: Mein soziales Netzwerk - Verbundenheit nutzen
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Wie gehe ich mit meinen sozialen Kontakten um? Wer tut mir in meinem Umfeld gut und bei welcher Person(en), käme eine Trennung in Betracht? In Einheit sechs des Kurses wird das Augenmerk auf das soziale Umfeld gelegt, inklusive einer eigenen Bestandsaufnahme sowie Faktoren, die eine soziale Bindung aufrechterhalten und welche diese erschweren. Wir schauen uns Ihr soziales Umfeld an. Wer sind Ihre Energieräuber und wer sind Ihre Kraftquellen? Sie lernen, Unterstützung anzunehmen und Ihr Netzwerk aktiv als stabilisierendes Fundament zu nutzen.
Siebte Säule: Zukunftsplanung - Mit Klarheit voran
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Nach der Krise ist vor dem Aufbruch. Wo stehe ich und wo möchte ich hin? Diese Frage taucht oft im Leben auf. Manchmal weiß ich aber gar nicht so genau, was ich möchte oder wie ich ein bestimmtes Ziel erreichen kann. In der letzten Einheit des Kurses geht es um die eigene Gestaltung der Zukunft. Privat und / oder beruflich. Es werden verschiedene praktische Möglichkeiten des bisherigen Kurses genutzt, um seine individuellen Ziele zu erreichen. Mit Fantasie, Kreativität und Freude. Wir entwickeln ein konkretes Bild davon, wie Ihr Leben nach dem Training aussehen soll. Mit klaren Zielen sorgen wir dafür, dass Ihr Lebens-Feuer langfristig und stabil brennt.
(Bonuseinheit): Mein eigenes Resilienzkonzept:
Erstellen eines eigenen Resilienzkonzepts auf Grundlage des Gelernten innerhalb des Kurses.
Hinweis: Der Kurs ersetzt keine persönliche Beratung beziehungsweise Therapie, sondern dient der Prävention.
Für wen ist der Kurs geeignet?
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Menschen, die ihre psychische Widerstandskraft stärken möchten
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alle, die Stress bewältigen und Krisen besser meistern wollen
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Personen, die ihre Ressourcen entdecken und ausbauen möchten
Für wen ist der Kurs nicht geeignet?
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Personen mit akuten, schweren psychischen Erkrankungen (z. B. Depression, Psychose, Trauma)
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Menschen mit starkem Burnout oder akuten körperlichen Schmerzen
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wenn aktuell starke Beruhigungsmittel eingenommen werden
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wenn keine Bereitschaft besteht, sich mit eigenen Themen auseinanderzusetzen
